
29.03.22 –
Jana Baldus befasst sich als Wissenschaftlerin mit den Krisen und Perspektiven der Rüstungskontrolle. Auf Einladung der Friedensinitiative Kirchheim u. Teck soll mit ihr erörtert werden, wie gefährdet der Weltfrieden im Augenblick ist - nicht nur aufgrund des Ukrainekrieges, sondern auch wegen der Zunahme der ökonomischen Konfliktpotenziale, der geopolitischen Spannungen zwischen der USA/NATO/EU und Russland und China, der Modernisierung der Nuklearwaffen und der Krisen der Rüstungskontrolle.
Am 22. Januar 2022 war der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen ein Jahr in Kraft. Insgesamt sind 59 Staaten dem Vertrag bereits beigetreten, 86 haben ihn unterzeichnet. Jana Baldus hat den bereits älteren Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag (NVV) untersucht und sein Verhältnis zum Atomwaffenverbotsvertrag (AVV). Sie wird darlegen, ob und wie der Atomwaffenverbotsvertrag dazu beitragen kann, die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen zu verringern.
Für alle Teilnehmer*innen gilt die aktuelle Corona-Verordnung der Landesregierung BW (Vorlage entsprechender Nachweise ist notwendig).
Weitere Informationen https://kirchheim.forum2030.de/veranstaltungskalender/
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